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Maria Sharapova gewinnt den Porsche Tennis Grand Prix

 

ruslife-eu

Stuttgart. Sie kam, sah und siegte: Maria Sharapova, der glamouröse Weltstar des Damentennis, hüpfte über den Centre-Court der Porsche-Arena wie ein ausgelassener Teenager. Sie warf Küsschen ins Publikum und versprühte pure Freude, nachdem sie ihren ersten Auftritt beim Porsche Tennis Grand Prix mit einem Sieg gekrönt hatte. Im Traumfinale der erfolgreichsten Tennisspielerinnen der Welt siegte sie 6:1, 6:4 gegen Victoria Azarenka. Das Publikum in der vollbesetzen Porsche-Arena bekam Weltklassetennis zu sehen und ging begeistert mit. Maria Sharapova verlässt Stuttgart mit 115.000 Dollar Preisgeld, einem Porsche 911 Carrera S Cabriolet und dem Versprechen, 2013 ihren Titel verteidigen zu wollen.

Die Diva aus Russland war der unumstrittene Star des Porsche Tennis Grand Prix. Im Finale legte sie los, als sei das Match gegen die aktuelle Nummer 1 der Welt das einfachste auf der Welt. Dabei hatte sie alle vier Finals, die sie bisher gegen Viktoria Azarenka gespielt hatte, verloren. Zwei davon in diesem Jahr – bei den Australian Open und in Indian Wells. Aber von Statistiken hält die 25-jährige Russin nichts. „Wichtig ist, was du auf dem Platz machst“, sagte sie. Und da jagte sie ihre Gegnerin mit harten und platzierten Schlägen über den Centre-Court und schlug, wenn es darauf ankam, Asse fast nach Belieben. 6:1 mit drei Breaks nach 30 Minuten – nach dem ersten Satz sah es nach einem sehr kurzen Finale aus.

Dass es doch noch etwas länger ging, lag an Victoria Azarenka. Die Weißrussin wollte sich nach einem großartigen Turnier dann doch nicht sang- und klanglos aus der Porsche-Arena verabschieden, obwohl sie eine Handgelenksverletzung leicht behinderte. „Das mit der Verletzung stimmt, aber ich suche hier keine Ausreden“, sagte sie dazu. Victoria Azarenka kämpfte sich zurück, wehrte beim Stand von 2:2 sogar vier Breakbälle ab, war aber kurz darauf doch geschlagen. Maria Sharapova antwortete mit dem Break zum 4:3 und ließ sich schließlich nach 1:24 Stunden als Siegerin feiern.

Nach dem verwandelten Matchball freute sich die Russin ausgelassen über ihr erfolgreiches Debüt beim Porsche Tennis Grand Prix. Minutenlang jubelte sie dem Publikum zu, herzte die Mitglieder ihrer Crew und fuhr schließlich mit Matthias Müller, dem Vorsitzenden des Vorstandes der Porsche AG, ihr neues Porsche 911 Carrera S Cabriolet auf den Centre-Court. Den Siegerpokal hatte ihr zuvor Dr. Wolfgang Porsche überreicht, der Aufsichtsratsvorsitzende der Porsche AG und der Porsche SE. Die Siegerin kam ebenfalls nicht mit leeren Händen: Im Namen ihrer Kolleginnen übergab sie Dr. Wolfgang Porsche den Pokal für das beste und beliebteste Turnier. Die Spielerinnen der WTA Tour hatten den Porsche Tennis Grand Prix auch 2011 wieder zu ihrem weltweiten Lieblingsturnier gewählt.

„Die Woche hier hat mir sehr viel Spaß gemacht“, sagte Maria Sharapova. „Das Publikum hat mich sehr gut aufgenommen und ich war extrem motiviert, endlich mal ein Finale gegen Victoria zu gewinnen.“

Für einen Höhepunkt vor dem Finale sorgte das Stuttgarter Ballett. Mit der Uraufführung des eigens für den Porsche Tennis Grand Prix von Louis Stiens choreographierten Stücks „Sit Back“ begeisterten vier Tänzerinnen und Tänzer der Stuttgarter Compagnie das Publikum in der Porsche-Arena.

Auch Vorjahressiegerin Julia Görges stand am Finaltag noch einmal auf dem Centre-Court. Zusammen mit Anna-Lena Grönefeld bestritt sie das Finale im Doppel. Die Spielerinnen des Porsche Team Deutschland unterlagen dem tschechischen Duo Iveta Benesova/Barbora Zahlavova Strycova 4:6, 5:7.