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Boxer David Graf Halle 3 November 2012

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Für David Graf (8-0, 6 K.o.´s) geht es Schlag auf Schlag. Kaum wurde er am 15. September nach sechs Runden zum Sieger gegen den Briten Martyn Grainger erklärt, da startete die Vorbereitung auf seinen nächsten Kampf. Dieser findet am 3. November im Gerry Weber Stadion in Halle/Westfalen statt – dort gab Graf einst auch sein Profidebüt. Bevor es WBO-Cruisergewichts-Weltmeister Marco Huck (34-2-1, 25 K.o.´s) an diesem Abend gegen Firat Arslan (32-5-2, 21 K.o.´s) krachen lassen will, muss der Kämpfer aus Sindelfingen im gleichen Limit gegen Blanchard Kalambay (3-11-2, 3 K.o.´s) ran.

„Den ersten Kampf als Profiboxer vergisst man nie – vor allem, wenn dieser so spektakulär war“, schwelgt der 23-Jährige in Erinnerungen an den 2. April 2011. Der Kampf war nach gerade einmal 16 Sekunden der ersten Runden schon Geschichte. „Ich habe an dem Tag nicht damit gerechnet, dass so früh Schluss sein würde. Ich wollte boxen, doch der erste Schlag saß so gut, dass mein Gegner nicht mehr auf die Beine kam. Und einen echten K.o. in so kurzer Zeit zu erlangen, ist in der Karriere eines Boxers einmalig und wohl nicht zu Toppen – gerade beim Profidebüt.“

Sein Auftritt zuletzt am 15. September in der Stechert Arena in Bamberg sieht der Schützling von Trainer Torsten Schmitz zwiegespalten. „Ich habe mir den Kampf schon mehrmals angeschaut. Zum einen war es gut, über die Runden zu gehen. So konnte ich sehen, wo ich konditionell stehe“, sagt Graf. Er weiß aber, „dass ich zum anderen viel zu stark auf meine Einzelhände gesetzt habe und dabei vergaß, mit Kombinationen zu arbeiten. Ich hätte mir das Leben leichter machen können. Das soll gegen Kalambay besser werden.“

Speziell an den Schlagserien und am Distanzgefühl arbeitet der mit einer explosiven Kraft ausgestattete Boxer im Training. „Wenn ich den Gegner nicht an mich heranlasse, hat er logischerweise größere Schwierigkeiten, Treffer zu setzen. So kann ich den Kampf nach meinen Wünschen gestalten“, weiß der im Berliner Bezirk Marzahn-Hellersdorf trainierende Sportler. Mit dem nun auf acht Runden angesetzten Kampf gegen den Franzosen Kalambay hat Graf keine Probleme. „Ich bin mir sicher, diese ohne weitere Probleme gehen zu können.“

Aber wie wird das neunte Gefecht denn nun für den Cruisergewichtler ausgehen? „Das weiß man vorher nie. Ob nun ein vorzeitiger Sieg oder ein Erfolg nach Punkten – das spielt für mich keine große Rolle. Ich kann mich in beiden Fällen freuen. Wenn ich einen guten Kampf mache und die Leute mit meiner Leistung begeistere, dann kann ich zufrieden sein.“ Der Mann, der das verhindern will, ist der 30-jährige Blanchard Kalambay. Der im Kongo geborene Cruisergewichtler hat zwar bisher nicht gerade die beste Bilanz vorzuweisen, er gilt jedoch als zäher Bursche.